Die Geehrten

Versammeltes Engagement im Ehrenamt traf sich in Hollern-Twielenfleth
Die Geehrten am Ehrenamtstag
Kreisvorsitzender Ulrich Mayntz (links), Kreissieger Horst Richters und der Ehrenamtsbeauftragte Michael Koch

Laudatio auf Horst Richters
Ohne Horst Richters hätte es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in der Saison 2017/18 keinen Kreisligafußball beim TSV Buxtehude-Altkloster gegeben. Oder noch deutlicher gesagt – ohne Horst wäre der Fußball in Buxtehude-Altkloster kaum denkbar.
Seit weit über dreißig Jahren gehört Horst zu den treibenden Kräften im Verein.
Seine ehrenamtlichen Tätigkeiten beim TSV startete Horst bereits Anfang der 80ziger Jahre. Engagierte sich zunächst als Trainer der zweiten Mannschaft, war später Ansprechpartner für die Alte Herren und die Ü 40. Parallel fand er Gefallen an der Jugendarbeit. Ende der 90ziger Jahre setzte er zum großen Wurf an. Horst baute den „goldenen Jahrgang“ des TSV auf. Förderte über ein Dutzend talentierte Jugendliche, größtenteils vom G-Jugendalter an. Nicht nur fußballerisch, sondern auch charakterlich. Dreizehn fantastische Jahre erlebte er mit dieser Mannschaft. Ein sportlicher Erfolg reihte sich an den Nächsten. Bis zur Landesliga kletterte die Mannschaft in den Jugendstaffeln. Was die Stader Großvereine nur im Kollektiv schafften, stemmte Horst mit seinem jahrelangen Co-Trainer Carsten Bredow im Alleingang.
Wie kompetent er seine Jungs führte, ihnen ein heute nahezu abhanden gekommenes Gemeinschaftsgefühl vermittelte und vorlebte, zeigt die Tatsache, dass die Mannschaft ihm nahezu geschlossen in den Herrenbereich gefolgt ist. Wohl wissend, dass nun ein mehrjähriger mühsamer Weg vor ihnen lag. Um heute dort zu spielen, wo diese Elf sportlich hingehört. In den Leistungsbereich. Wie groß der Zusammenhalt dieser Mannschaft ist, zeigt die Tatsache, dass alle Spieler den Abwerbungsversuchen der höher spielenden Vereine ausnahmslos trotzten.
Zusätzlich organisierte Horst Richters über 15 Jahre als Verantwortlicher das Kinder- und Jugendferienlager des TSV Buxtehude-Altkloster. Wie groß sein soziales Engagement ist, belegt die Tatsache, dass er auch behinderten Kindern aus der Lebenshilfe die Möglichkeit bot, an dieser Ausfahrt teilzunehmen.
Die Kreispokalendspiele 2016/17 im Buxtehude Jahnstadion trugen fast ausschließlich seine Handschrift und waren hervorragend organisiert.
Das Horst im Verein über den Tellerrand hinausblickt und sich seit fast zehn Jahren als Sozialwart engagiert, spielgelt seinen tollen Charakter wieder.
Basierend auf die vielseitigen Tätigkeiten hat sich der Vorstand des NFV Kreis Stade dafür entschieden, Horst Richters mit dem Ehrenamtspreis 2017/18 auszuzeichnen und hofft, noch lange von seinem Engagement profitieren zu können.

Stade, den 19.01.2018
Ulrich Mayntz Michael Koch
Vorsitzender Ehrenamtsbeauftragter



Ehrenamtspreisträger Kreissieger Horst Richters (Mitte)
Rühriger Ehrenamtler bereits in jungen Jahren, Michel Steffens

Laudatio auf Michel Steffens
Das Interesse zum ehrenamtlichen Engagement zeichnet sich bei den meisten Menschen erst im fortgeschrittenen Lebensalter ab. Doch es gibt auch Ausnahmen. Einzelnen Jugendlichen ist diese Befähigung mit in die Wiege gelegt worden. Michel Steffens gehört zweifelsfrei dazu.
Bereits als 15jähriger fiel er den Vereinsverantwortlichen des SV Ottensen positiv auf. Diese begannen ihn zu fördern. Michel nahm die Unterstützung an. Aber nicht nur das. Er entwickelte eine Eigeninitiative, mit der er es der Abteilungsleitung leicht machte und ihnen große Freude bereitete.
Michel baute seine ehrenamtliche Laufbahn gleich auf zwei Säulen auf.
Das Schiedsrichterwesen war sein erstes Steckenpferd. Gleich nach seiner Schiedsrichterprüfung im Jahr 2015 begann er seinen Verein und die Schiedsrichtergilde als Unparteiischer auf anderen Sportplätzen zu vertreten. Er übernahm gleichzeitig die Position des vereinsinternen Schiedsrichterobmanns und kümmert sich vorbildlich um die Einteilung seiner Kollegen bei der Besetzung der Jugend- und Altseniorenspiele. Doch nicht nur das. Michel scheut sich nicht, die Spiele der ältesten Kreisfußballer selber zu leiten. Durch sein ruhiges, sachliches und souveränes, aber auch gleichzeitig konsequentes Auftreten, hat er sich bereits kreisweit bei den „Alten“ einen sehr guten Ruf erarbeitet und wird ausnahmslos respektiert.
Parallel engagiert sich Michel im Jugendfußball. Anfangs als Unterstützung des Jugendabteilungsleiters. Aus dessen Fußstapfen er schnell herausgetreten ist. Nach nur einem Jahr „Einarbeitung“ übernahm er seine erste eigene Mannschaft und organisiert deren Trainings- und Spielbetrieb eigenständig.
Dass Michel „nebenbei“ selber noch in der A-Jugend Fußball spielt, darf nicht unerwähnt bleiben. Aus folgendem Grund. Auch hier fiel Michel Steffens schnell positiv auf. Er tat sich bei der Integration junger Flüchtlinge hervor. Half diesen bei der ersten Kontaktaufnahme zum Verein, sowie den folgenden Schritten zur Aufnahme in die Mannschaft.
Richtet der SV Ottensen Jugendturniere und andere Veranstaltungen aus, ist Michel Steffens bei der Organisation immer in der ersten Reihe dabei.
Mit der Ernennung zum „Fußballhelden 2017/18“ sagen der SV Ottensen und der NFV Kreis Stade „Danke Michel“. Wir hoffen, dass viele Jugendliche seinem vorbildlichen Verhalten folgen werden.

Stade, den 19.01.2018
Ulrich Mayntz Michael Koch
Vorsitzender Ehrenamtsbeauftragter



Michel Steffens
Ulrich Mayntz, Michel Steffens und Michael Koch
Michel Steffens
Kreisvorsitzender Ulrich Mayntz (links) und der Ehrenamtsbeauftragte Michael Koch überreichten eine DFB-Uhr an Andreas Wilhelmi (Mitte)

Laudatio auf Andreas Wilhelmi
Wenn verschiedene Personen Andreas Wilhelmi beschreiben, fallen zuallererst Begriffe wie hochengagiert, Kumpeltyp, loyal, liest Wünsche von den Lippen ab, gute Seele des Vereins, verlässlich, stopft Löcher bevor diese entstehen, Vereinsbrillenträger, emotional und immer zur Stelle wenn Not am Mann ist.
Von allen nur „Andi“ genannt, gehört Andreas Wilhelmi zu den prägenden Gesichtern des MTV Estorf, des FC Eintracht Oste und nunmehr des FC Oste/Oldendorf.
Seit einem Jahrzehnt bekleidet er die Funktion des Fußballobmannes bzw. dessen Stellvertreters. In dieser Zeit hat er sich - neben vielfältigen koordinativen und organisatorischen Aufgaben rund um den Erwachsenenspielbetrieb - insbesondere im Rahmen der Fusion im Jahre 2010 zwischen dem damaligen FC Eintracht Oste mit der Fußballabteilung des TuS Oldendorf mit großem persönlichen als auch zeitlichen Engagement in diversen Sitzungen und Zusammentreffen außerordentlich engagiert. Nach dem erfolgreichen Zusammenschluss war Andreas Wilhelmi maßgeblich an der Neuordnung und Ausrichtung des Fußballvereins beteiligt.
Zusätzlich ist „Andi“ seit dem März 2016 Leiter des Juniorenspielbetriebes ab U 12 auch im Jugendfußball aktiv.
Bekannte Trainer wie Olaf Bube, Stefan Buchholz, Bernd Meyer und Kalli Rothermund profitierten seit Mitte der 90ziger Jahre von einem gut strukturierten und verlässlichen Betreuer. Denn „Andi“ war viel viel mehr als der Mann mit dem Koffer. Doch wehe der Gaul geht mit ihm durch. Vereinsbrille tief ins Gesicht gezogen, lernten Schiedsrichter und Gegner den anderen Andreas, als Mann für das „Grobe“ kennen und fürchten.
Neidisch blicken die Platzwarte von der ersten bis zur siebten Liga regelmäßig nach Estorf. Es ist Tatsache, dass auf dem dortigen Sportplatz die geradesten Linien Deutschlands gezogen werden. Platzwart – natürlich „Andi“ Wilhelmi.
Der FC Oste/Oldendorf und der Niedersächsische Fußballverband hoffen noch lange von Andreas Wilhelmi‘s Engagement profitieren zu können.

Stade, den 19.01.2018
Ulrich Mayntz Michael Koch
Vorsitzender Ehrenamtsbeauftragter



Andreas Wilhelmi
Kreisvorsitzender Ulrich Mayntz (links) und der Ehrenamtsbeauftragte Michael Koch überreichten eine DFB-Uhr an Detlef Suhr (Mitte)

Laudatio auf Detlef Suhr
Wenn man in einer Suchmaschine des Internets den Begriff „Allzweckwerkzeug“ eingibt, bekommt man eine unzählige Anzahl von Angeboten.
Gibt man aber „Allzweckwerkzeug“ in Verbindung mit dem Vereinsnamen TSV Eintracht Immenbeck ein, taucht nur ein einziger Name auf - Detlef Suhr -
Seit über dreißig Jahren trainiert, betreut und organisiert Detlef Mannschaften in Immenbeck. Zuerst im Herrenbereich. Danach bei den Alten Herren. Und nunmehr seit fast zwei Jahrzehnten in der Ü 40. Fast immer in Doppelfunktion. Denn gänzlich ohne Ball am Fuß fühlt Detlef sich gar nicht wohl. Steht mit sechzig Jahren immer noch aktiv auf dem Feld. Foulspiele, Diskussionen und Meckern gehören nicht zu seinen Stärken. Was ihn bei den Schiedsrichtern, Mitspielern und Gegnern besonders beliebt macht.
Mehr als 50 Jahre ist Detlef Suhr bereits Vereinsmitglied bei der Eintracht. Der Steuerfachangestellte hat sieben Jahre die Vereinskasse geführt. Es gibt keine Großveranstaltung beim TSV (Kreispokalendspiele, Pfingstturniere, Benefizspiele), bei denen Detlef nicht mit vollem Einsatz und Hingabe und im Sinne der Fußballabteilung dabei war.
Ein Punkt verdient besondere Anerkennung. Er ist nicht nur bei den „schönen“ Aufgaben dabei. Im Gegenteil. Bei den Tätigkeiten die keiner machen will, findet man Detlef Suhr ebenso häufig in erster Reihe. Ohne, dass man ihn darum bitten musste. Egal wer als Verantwortlicher die Abteilung geführt hat – folgende Formulierung kam aus vielen Munden: „Wenn es doch mehr Detlef Suhr‘s geben würde, wäre vieles einfacher“. Ein Kompliment, was keiner Erklärung bedarf.
Der TSV Eintracht Immenbeck und der Niedersächsische Fußballverband hoffen von der Zuverlässigkeit, der Art der Kommunikation und der vorbildlichen Außendarstellung eines Detlef Suhr’s noch lange profitieren zu können.

Stade, den 19.01.2018
Ulrich Mayntz Michael Koch
Vorsitzender Ehrenamtsbeauftragt



Detlef Suhr
Kreisvorsitzender Ulrich Mayntz (links) und der Ehrenamtsbeauftragte Michael Koch überreichten eine DFB-Uhr an Hans-Jürgen Kühlcke (Mitte)

Laudatio auf Hans-Jürgen Kühlcke
Wenn man eine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit im Fußballkreis Stade personifiziert, gehört ein Name an die oberste Spitze – Hans-Jürgen Kühlcke. Und wenn nach prägenden Personen um das runde Leder in ganz Kehdingen gefragt wird, fallen zu allererst zwei Namen. Einer davon – erneut Hans-Jürgen Kühlcke.
Fast 50 Jahre stellt Hans-Jürgen nahezu seine gesamte Freizeit in den Dienst des Fußballs.
Mit gerade 20 Lebensjahren übernahm Hans-Jürgen erstmals die Verantwortung für andere Fußballer. Trainierte die D-Jugend des MTV Freiburg. Kurze Zeit später kam die A-Jugend dazu. Fortan folgte eine beispiellose Trainer- und Vereinsfunktionärslaufbahn. Alle seine Tätigkeiten chronologisch aufzulisten, verbunden mit Erfolgen und Anekdoten, würde ein dickes Buch füllen
In aller Kürze zusammengefasst muss erwähnt werden, dass Hans-Jürgen Kühlcke, Inhaber der B-Lizenz, zeitweise bis zu vier Mannschaften in und um Dornbusch, Freiburg, Oederquart und Wischhafen gleichzeitig trainierte und organisierte. Im Herren- wie im Jugendbereich. Er war Fußballobmann und Jugendobmann. Bei der SG Freiburg/Oederquart, der JSG Kehdingen und seit 2012 beim FC Wischhafen/Dornbusch.
Die Fusionierung des MTV Freiburg mit dem MTSV Oederquart (1974) trägt seine Handschrift. Was ebenso für die Kehdinger Jugendspielgemeinschaften gilt.
Seit Jahren verpasst Hans-Jürgen kaum eine Partie seines FC. Er ist bei den Spielen der ersten Mannschaft genauso vor Ort, wie bei dritten und der Ü40-Mannschaft und auch bei der Jugend sieht man ihn. Bei den Trainingseinheiten sind die Aktiven vor Hans-Jürgen’s Besuchen nicht sicher. Sportplätze sind sein zweites Zuhause.
Mit neuen Ideen verbessert Hans-Jürgen Kühlcke permanent die Abteilungsstrukturen beim FC. Bringt sich ebenso engagiert und hartnäckig mit Vorschlägen beim NFV-Kreisverband ein, der gerne Relegationsspiele und Pokalspiele nach Wischhafen vergibt. Weil dank Hans-Jürgen einfach alles klappt.
Einen Namen weit über die Kreis- und Landesgrenzen machte sich Hans-Jürgen Kühlcke als er in den 80ziger Jahren den FC Bayern München und Inter Mailand zu Freundschaftsspielen nach Kehdingen lotste.
Der FC Wischhafen/Dornbusch und der Niedersächsische Fußballverband hoffen noch lange von Hans-Jürgen Kühlcke‘s Engagement profitieren zu können.

Stade, den 19.01.2018
Ulrich Mayntz Michael Koch
Vorsitzender Ehrenamtsbeauftragter



Hans-Jürgen Kühlcke
Kreisvorsitzender Ulrich Mayntz (links) und der Ehrenamtsbeauftragte Michael Koch überreichen die DFB-Uhr an Thorsten Bogotzek (Mitte)

Laudatio auf Thorsten Bogotzek
Das Wort Nischenprodukt definiert der Duden als Artikel für einen kleinen, genau bestimmbaren, Kundenkreis innerhalb eines überschaubaren Lebensraumes. Auch innerhalb der riesigen Gemeinschaft aller Sportvereine gibt es diese Nischenprodukte. Die Nottensdorfer Kinder in Action, kurz NoKi genannt, gehören dazu. Doch auch Nischenprodukte müssen beworben werden und für Qualität bürgen. Bei NoKi heißt der Garant Thorsten Bogotzek. Innerhalb der kleinen, aber effektiven Führungsmannschaft, ist er inzwischen der Kopf.
2004 wurde im bereits bestehenden Verein, der aus einer Bürgerinitiative entstanden ist, eine Fußballabteilung ins Leben gerufen. Als Spieler gehörte Thorsten Bogotzek zu den Gründungsmitgliedern. Aber nur die ersten zwei Jahre war Thorsten ausschließlich Spieler. Schnell übernahm er Verantwortung. Nicht kurzfristig, sondern dauerhaft.
Zunächst drei Jahre lang als Fußballobmann. Dann kümmerte sich Thorsten Mannschaftsverantwortlicher um die Belange der Spieler. Unter seiner Führung wurde 2007 eine Ü 40-Mannschaft gegründet und 2013 eine zweite Herrenmannschaft. Innerhalb des Vereins stellte er sich als 2. Vorsitzender (2014) zur Verfügung und trägt seit 2016 die Gesamtverantwortung für die Nottensdorfer, die neben Fußball auch noch Tanz- und Bewegungssportarten anbieten.
Während in großen Vereinen die Arbeit auf viele Schultern verteilt werden kann und muss, ticken die Uhren bei den „Kleinen“ die anders. Dort ist der „Präsi“ auf mehreren Bühnen gleichzeitig gefordert. Es gilt den Spagat als Chef des Vereins, Bindeglied zur Kommune und Arbeiter an der Basis hinzubekommen. Thorsten Bogotzek lebt für diese Aufgabe.
Seit Jahren kämpft er für einen eigenen Sportplatz. Wird nicht müde, die Politik damit zu beschäftigen. Trainingszeiten auf anderen Sportanlagen zu organisieren erledigt Thorsten ebenso, wie die Verpflichtung von neuen Spielern und die Pflege der Facebook-Seite. Kreide fährt er an die Schulsportanlage in Horneburg. Ebenso Nackensteaks und Bratwürste. Die er anschließend selber grillt. Thorsten Bogotzek ist ein Vereinsvorsitzender zum Anfassen.
Die Nottensdorfer Kinder in Action und der Niedersächsische Fußballverband hoffen noch lange von Thorsten Bogotzek‘s Engagement profitieren zu können.

Stade, den 19.01.2018
Ulrich Mayntz Michael Koch
Vorsitzender Ehrenamtsbeauftragter



Thorsten Bogotzek
Kreisvorsitzender Ulrich Mayntz, Tobias Galle und der Ehrenamtsbeauftragte Michael Koch (von links)

Laudatio auf Tobias Galle
Von Null gleich auf Hundert. Nur auf wenige Menschen passt diese Redewendung. Tobias Galle gehört zu dem erlauchten Kreis.
Im Sommer 2012 trat er seinem heutigen Verein, dem SV Ottensen bei. Als Torwart bei den Alten Herren. Für einige Tage seine einzige Freizeitbeschäftigung. Dann wurde ein Betreuer für die G-Jugend gesucht. Tobias, Inhaber der C-Lizenz, übernahm das Amt. Und ein Jahr später gleich die F-Jugend dazu. Die eigene Tochter, Spielerin der D-Jugend, stand 2017 ohne Trainer da. Wer sprang ein? Papa Tobias. Zusätzlich begleitete Tobias bis 2016 auch noch eine Fußball-Projektgruppe am Schulzentrum Süd.
Ein Stadionheft gibt der SV Ottensen seit 2015 zu seinen Heimspielen heraus. Wer kümmert sich darum? Tobias Galle.
2016 fehlte dem SV Ottensen ein Torwarttrainer. Tobias übernahm diese Aufgabe. Für die Schlussleute des Herrenbereiches. Auch die Torwarte der älteren Jugendmannschaften werden inzwischen von Tobias geschult.
Die Position des Herrenobmannes wurde 2016 ebenfalls vakant. Man könnte doch mal Tobias Galle fragen. Da das Wort „nein“ nicht zu seinem Vokabular gehört – wurde das Amt übernommen.
Bei den sozialen Medien ist der SV Ottensen vertreten. Mit einer Facebook-Seite. Der Kopf der dahintersteckt – richtig: Tobias Galle.
Einmal in „Fahrt“ ließ sich Tobias Galle von der aufkommenden Futsal-Begeisterung anstecken. Gründete die Mannschaft United Buxtehude, die inzwischen über zwei Jahre im Kreis Harburg am dortigen Spielbetrieb teilnimmt.
Bewegte Bilder Ottenser Fußballer kann man sich regelmäßig auf FuPa.net ansehen. Die Beantwortung der Frage, wer die Aufnahmen macht und ins Netz stellt, erübrigt sich.
Der SV Ottensen und der Niedersächsische Fußballverband hoffen noch lange von Tobias Galle‘s großem Engagement profitieren zu können.

Stade, den 19.01.2018

Ulrich Mayntz Michael Koch
Vorsitzender Ehrenamtsbeauftragter



Tobias Galle
Kreisvorsitzender Ulrich Mayntz Wolfgang Gießel Ehrenamtsbeauftragter Michael Koch
NFV-Verdienstnadel
in Bronze


Ehrenamtlich tätig seit 1999
1999 bis 2012: Obmann und Trainer des Post SV Stade
2012 bis heute: Trainer der Frauen des SV Agathenburg/Dollern
2015 bis heute: 2. Vorsitzender des Post SV Stade
2017 bis heute: Fußballobmann des SV Agathenburg/Dollern


Stade, den 19.01.2018

Ulrich Mayntz Michael Koch
Vorsitzender Ehrenamtsbeauftragter



Wolfgang Gießel
Kreisvorsitzender Ulrich Mayntz, Reiner Dammann und der Ehrenamtsbeauftragte Michael Koch.

Laudatio auf Reiner Dammann
Reiner Dammann ist einer der treibenden Kräfte innerhalb der JSG Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt und zusätzlich „Mädchen für Alles“ bei der SV Ahlerstedt/Ottendorf.
Bereits 1994 bekleidete er die erste ehrenamtliche Funktion bei A/O. Sein Sohn Christoph sollte das Fußballspielen erlernen und Vater Reiner übernahm den Trainerposten. Der Anfang als „Vereinsmeier“ war gemacht.
Bis 2008 trainierte und betreute Reiner Jugendmannschaften unterschiedlichster Altersklassen in der Spielvereinigung und der Jugendspielgemeinschaft mit dem TuS Eiche Bargstedt.
2007 stieg er in die Führungsetage des Vereins auf. Bekleidete neun Jahre das Amt des Jugendobmannes. 2016 konnte er der Verlockung des Duftes von sattem Grün, unübersichtlichen Kindergewusel und offenen Schnürbändern nicht mehr wiederstehen und übernahm wieder die Betreuung von Jugendmannschaften.
Unzählige Jugendturniere der JSG Ahlerstedt/Ottendorf/Bargstedt zeichnen seit über 20 Jahren seine Handschrift.
Das große zweitägige A/O—Sommerjugendturnier wird neben dem Sport von einer riesigen Tombola mit großen Gewinnen. Geschäftsleute in und um Ahlerstedt werden Reiner erst wieder los, wenn er einen lukrativen Preis in der Hand hat.
Dass die A/O-Jugendlichen vielfach am bekannten DANA-Cup teilnehmen konnten, haben sie in großen Teilen Reiner’s Engagement zu verdanken.
Busfahrer, Seelsorger, Psychologe, Pädagoge, Diplomat, Richter, Grillmeister, Kreidewart und Rasenmäher – Reiner kann und Reiner macht alles.
Da der Jugendfußball Reiner nicht gänzlich auslastet, zeigen weitere Tätigkeiten seines ehrenamtlichen Engagements.
Im und um das MTV-Vereinsheim sprang Reiner regelmäßig als Hausmeister, Platzwart und Putzfrau in Personalunion ein.
Auch die Koordination der Trainingsplätze hat er übernommen.
Die SV Ahlerstedt/Ottendorf und der Niedersächsische Fußballverband hoffen noch lange von Reiner Dammann‘s Engagement profitieren zu können.

Stade, den 19.01.2018
Ulrich Mayntz Michael Koch
Vorsitzender Ehrenamtsbeauftragter



Reiner Dammann
Kreisvorsitzender Ulrich Mayntz, Wolfgang Westphal und Ehrenamtsbeauftragter Michael Koch (von links)

Die Laudatio auf Wolfgang Westphal
Hinter dem Namen Wolfgang Westphal verbirgt sich die personifizierte Fußballabteilung des Dollerner SC.
Ohne Wolfgang würde es vermutlich in Dollern keine Herrenmannschaft, keine Ü 40-Mannschaft, keinen Sportplatz und keine Flutlichtanlage geben.
Der Anfang war steinig und von Durchhaltevermögen geprägt. Von 1988 bis 1994 absolvierte der DSC unter Wolfgang’s Führung zunächst nur Freundschaftsspiele und Pokalturniere. Dann wurden zwei Mannschaften zum Spielbetrieb angemeldet. Aber alle Paarungen mussten auf dem Platz des Gegners ausgetragen werden. Denn einen Sportplatz gab es in Dollern noch nicht. Innerhalb eines Jahres hatte Wolfgang das Problem gelöst. Unter seiner Führung wurde eine Spielstätte errichtet.
Nach einer vierjährigen „Auszeit“ als Fußballobmann zwischen den Jahren 2000 und 2004 nahm Wolfgang in Dollern wieder das Heft in die Hand. Von Beginn an mit seinem bekannten Tatendrank. Eine Flutlichtanlage fehlte für den Trainings- und Spielbetrieb. Doch Kosten sollten möglichst keine dafür entstehen. Was in vielen anderen Vereinen unmöglich gewesen wäre, managte Wolfgang Westphal in Eigenregie. Sechs Masten, zehn Strahler – wofür hat Wolfgang gute Kontakte im Hamburger Hafen? Die Logistik des Transportes der Masten – Westphal hatte für Alles eine Lösung. Den Aufbau stemmte er dann auch fast noch Alleingang.
Dass bei dieser Aktion, ohne große Kosten, auch noch zwei Container für den Verkauf und die Lagerung des Trainings- und Spielmaterial „abfielen“, sei nur am Rande erwähnt.
23 Jahre zeichnet Wolfgang Westphal „nebenbei“ auch noch als Ansprechpartner für die Alt-Senioren Ü 40 verantwortlich. Deren Kopf er noch immer auf dem Feld ist. Mit 69 Jahren. Was allerhöchsten Respekt verdient.
Der Dollerner SC und der Niedersächsische Fußballverband hoffen noch lange von Wolfgang Westphal‘s Engagement und besonders seinem Einfallsreichtum in Sachen „Beschaffung“ profitieren zu können.

Stade, den 19.01.2018
Ulrich Mayntz Michael Koch
Vorsitzender Ehrenamtsbeauftragter



Wolfgang Westphal
Auf dem Foto von links: Ulrich Mayntz, der Schiedsrichter des Jahres Ferhat Hansu und Kreisschiedsrichterobmann Helmut Willuhn.
Man sollte annehmen, die Schiedsrichterei wäre sein Beruf, so oft ist er auf den Sportplätzen oder in der Halle zu finden. Dem ist nicht so und aus diesem Grund konnte er die Ehrung als Schiedsrichter des Jahres nicht im Rahmen des letzten Schulungsabends des Jahres entgegen nehmen. Da musste er nämlich arbeiten. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben und so gab es die Auszeichnung am Ehrenamtstag des Kreisfußballverbandes.



Ferhat Hansu
Fairste Mannschaft im Landkreis Stade unterhalb der Kreisliga war in der Saison 2016/17 der FC Mulsum/Kutenholz II. Auf dem Foto von links vorne: Kreisvorsitzender Ulrich Mayntz, Volker Schulz und Andreas Block vom FC Mulsum/Kutenholz, Spielausschussvorsitzender Elmar Breuer, hinten: Ehrenamtsbeauftragter Michael Koch und Rüdiger Neumann vom Spielausschuss. Trainer des Teams war Stefan Schulz (nicht auf dem Foto).



FC Mulsum/Kutenholz II
Die A-Junioren des VfL Güldenstern Stade II holten sich den Fairnesspreis der Saison 2016/17, einen Satz Trikots. Auf dem Foto Kreisvorsitzender Ulrich Mayntz, Jugendausschussmitglied Peter Wessolowski, Kapitän Matti Köhnen und Nick Leschinski sowie Jugendausschussvorsitzender Harry Lau.



Die A-Junioren des VfL Güldenstern Stade II
Seite zuletzt aktualisiert am: 15.05.2018