Ein Multitalent des Fußballs: NFV-Verdienstnadel für Andreas Heinsohn

Der Niedersächsische Fußball-Verband (NFV) Kreis Stade hat Andreas Heinsohn von der SV Drochtersen/Assel mit der Verdienstnadel ausgezeichnet. Heinsohn prägte die Spielvereinigung einst als Torhüter und später als Organisator und Mannschaftsverantwortlicher der heutigen Regionalliga-Mannschaft.

Die Laudatio von Michael Koch: 

Vereinstreue ist im Ehrenamt erfreulicherweise mehr die Regel, als die Ausnahme. Dass aber jemand in der Jugend gespielt und trainiert hat, im Herrenbereich in mehreren Mannschaften gespielt und eine Mannschaft trainiert hat sowie nach Beendigung seiner sportlichen Laufbahn auch noch viele Ämter in der „zweiten Reihe“ ausübt, kommt nicht ganz so oft vor. Eines dieser Multitalente des Fußballs ist Andreas HEINSOHN von der SV DROCHTERSEN/ASSEL.

Als Torwart hat Andreas maßgeblich zum sportlichen Erfolg der SV Drochtersen/Assel beigetragen. Als Mannschaftsverantwortlicher der ersten Herren ist er seit 2011 der Garant dafür, dass im organisatorischen Bereich alles perfekt und fehlerfrei läuft. Selbst stellt er sich dabei ganz hinten an. „Für Andreas steht immer die Mannschaft im Vordergrund! Er profitiert natürlich davon, dass er hoch gespielt hat und sich dadurch perfekt in die Gedanken der Aktiven hineinversetzen kann“, wird aus dem Umfeld der 1. Herren berichtet.


Dass Andreas Heinsohn auch den Stadionsprecher vertritt und dann die Pressekonferenzen organisiert, gehört ebenfalls zu seinem Tätigkeitsfeld. Jahrelang hat er den Fahrdienst für die auswärtigen Spieler organisiert. Und wenn Not am Mann war (was häufiger vorkam) ist er auch selber gefahren und war zu einem Zeitpunkt wieder zu Hause, als die meisten Menschen
in der Kehdinger Region schon tief und fest schliefen.

Bekannt ist Andreas dafür, dass er seine Meinung deutlich vertritt und ihm allseits Gehör geschenkt wird. Besonders sein Präsident Rigo Gooßen schätzt die Sichtweise von Andreas Heinsohn sehr. Mehr Wertschätzung geht kaum. 1979 engagierte sich Andreas für sieben Jahre in der Nachwuchsarbeit der Spielvereinigung. „Und abends haben dann fast alle Jugendtrainer bei „Müller“ gemeinsam die Sportschau gesehen. Das war eine tolle Zeit“, erinnert sich Andreas an die Anfänge seiner Zeit im Ehrenamt.

Woran er sich garantiert nicht so gerne erinnert, ist eine andere verlässliche Information. „Andreas gibt immer und überall 100%. Nur wenn er früher beim eigenen Training, auf dem alten Grandplatz, als Torwart gefordert war, genügten ihm 50%. Er wusste, dass er es sich erlauben konnte, weil er die unumstrittene Nummer 1 bei D/A war“.


Für sein inzwischen 19-jähriges Engagement im Fußball wird Andreas HEINSOHN, die Verdienstnadel des Niedersächsischen Fußballverbandes verliehen.