Aus der Gruppe der Unverzichtbaren: Michael Meyer ausgezeichnet

Der NFV-Ehrenamtsbeauftrage bezeichnet Michael Meyer als jemanden aus der Gruppe der Unverzichtbaren. Seit 23 Jahren engagiert sich Meyer ehrenamtlich im Fußball, steht bei seinem TSV Eintracht Immenbeck aber gerne in der zweiten Reihe.

Die Laudatio von Michael Koch: 

Das wahre Leben und das Ehrenamt im Fußball haben viele Dinge gemeinsam. An oberster Stelle steht dabei immer der Mensch. Ohne „Häuptlinge“ funktioniert kein System. Aber die wahren Stützen in beiden Bereichen sind die Menschen in der zweiten Reihe. Die sich fürkaum eine Arbeit zu schade sind. Eine besonders stabile Säule aus der Gruppe der„Unverzichtbaren“ ist Michael MEYER vom TSV EINTRACHT IMMENBECK, dem man ohne wenn und aber auch bescheinigen kann, aus Stahlbeton zu sein.


Die Vita von Michael Meyer unterscheidet sich von vielen anderen Ehrenamtlichen. Er gehört zu den Menschen, die ihre Stärke in der Hintergrundarbeit haben. Und für Kontinuität stehen! 2005 wurde Michael Co-Trainer der damaligen A-Jugend und führte sie in den Herrenbereich. Zunächst als dritte Mannschaft. Die sportlich 2010 zur zweiten Mannschaft in der 2. Kreisklasse aufschloss, diese im Kreisplakettenendspiel besiegte. Fortan wurde Michaels Truppe die zweite Mannschaft. Die inzwischen sogar in der Kreisliga spielt. Unter sieben verschiedenen Trainern war Michael Meyer der zweite Mann. Die Rolle in der er sich am wohlsten fühlt. Von der er auch selber sagt: „Ich muss nicht im Rampenlicht stehen. Das ist nicht mein Ding.“ Die Lobeshymnen seiner „Cheftrainer“ und der Abteilungsführung sind endlos. „Loyal, verlässlich, Kumpeltyp, hat einen unendlich guten Draht zu jungen Leuten, einen idealeren Co-Trainer gibt es in Fußballdeutschland nicht, lebt die alten Werte bedingungslos vor, ist der totale Vereinsmensch, immer locker und lustig, sorgt für grenzenlos positive Stimmung“ und vieles mehr.


Ähnlich kommt es aus den Mündern seiner Spieler, die zunächst seine Kinder und inzwischen seine Enkelkinder sein könnten. Für sie ist er nicht nur der Co-Trainer oder Betreuer, sondern genauso der väterliche Freund. Mehr geht eigentlich gar nicht. „Michael stehtuns immer mit Rat und Tat zur Seite. Scheißt uns auch mal zusammen, wenn es sein muss. Bei der dritten
Halbzeit ist er immer dabei und stets einer derjenigen, die am Ende das Licht ausmachen“ blicken die Immenbecker Jungerwachsenen ehrfurchtsvoll zu Michael Meyer auf.


Mit zwei prägenden Sätzen schließen die Abteilungsverantwortlichen der Eintracht ihre Lobenshymnen über Michael ab. „Er ist sich nicht zu schade sich nach Dingen zu bücken und aufzuheben, damit unsere Sportanlage immer ansehnlich ist. Und wenn man ihn bei
Personalnöten fragen würde, ob er mit fast 63 Jahren im Herrenbereich noch mal als Spieler aushelfen würde, wäre seinen Antwort garantier ja. Und fußballerisch würde er es auch noch bringen.


Für sein inzwischen 23-jähriges Engagement im Fußball wird Michael MEYER, dieVerdienstnadel des Niedersächsischen Fußballverbandes verliehen.